Am 18. Juni 2026 wurden in der Sackstraße 18 in einer feierlichen Zeremonie 15 Stolpersteine enthüllt sowie ein sogenannter Kopfstein verlegt für jene 15 jüdische Schülerinnen, die bis 1938 in diesem Gebäude, das heute das Graz Museum beherbergt, das Franz-Ferdinand-Oberlyzeum besuchten und nach der Machtübernahme des Nazi-Regimes die Schule verlassen mussten:
Ruth Adler – Eva-Maria Felner – Sidonie Jagoda – Melitta Jerech – Adele Kurzweil – Edith Lichtenstein – Gertrude Neumann – Ruth Neumann –
Maria Pereles – Liselotte Rosner – Erna Roth – Erna Schacht – Laura Schwarz Renée Sonnenwald – Josefine Weiß
Die Biografien der Schülerinnen wurden in einem zweijährigen Schulprojekt des Seebacher-Gymnasiums recherchiert. Die Gäste bei der Verlegung wurden vom Projektleiter, Mag. Klaus Augustin gemeinsam mit der Hausherrin, Dr. Sibylle Dienesch, begrüßt; Vizebürgermeisterin Judith Schwentner und Dr. Peter Piffl-Percevic (in Vertretung von Dr. Claudia Unger) sowie Schuldirektor Wolfgang Kasper sprachen Grußworte. Mag. Thomas Stoppacher vom Verein für Gedenkkultur, der das Schulprojekt begleitet hat, stellte das Kunstprojekt Stolpersteine vor, bevor die Schüler:innen des Rechercheteams über den Projektverlauf berichteten und exemplarisch drei Biografien verlasen. Nach der Einzementierung des Kopfsteins durch einen Mitarbeiter der Holding Graz hatten die Anwesenden Gelegenheit, Blumen und Kieselsteine rund um die Stolpersteine abzulegen. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Klezmer Brothers.










































































