Trotz des regnerischen Wetters fanden sich am 5. Mai 2025 über 50 Interessierte ein, um anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung dem ersten inklusiven Gedenkspaziergang zum Thema „Opfer der NS-Euthanasie“ beizuwohnen. Tristan Ammerer (Verein für Gedenkkultur) und Matthias Grasser (Kultur Inklusiv) führten unterstützt durch eine Gebärdendolmetscherin von Mariahilferplatz entlang einer barrierefreien Route zu verschiedenen Stolpersteinen und erzählten die Lebensgeschichten der Menschen, denen die Stolpersteine gewidmet sind. Insbesondere standen Menschen mit Behinderungen, die Opfer der sogenannten „Euthanasie“ wurden im Mittelpunkt der Führung, die auch speziell für Menschen mit Behinderungen ausgelegt war.
Die Führung wird am 5. Juli von 10-11 Uhr noch einmal wiederholt.